• Mike1954 Die Bremsflüssigkeit sollte schon Turnusmäßig gewechselt werden, nicht nur aus dem Grund der Dampfblasenbildung sondern auch deswegen weil die Feuchtigkeit im System zu Rost führt. Ich möchte keine festen Bremskolben oder im ungünstigsten fall Rost im Hydro-Aggregat! Die Kosten schlagen hier bei weitem die Kosten des Wechsels der Bremsflüssigkeit. Eine Dampfblasenbildung durch Feuchtigkeit im System kommt doch auch auf die Fahrweise an. Du kannst ein BEV mit Sicherheit so einen Pass runter brettern dass die Bremsen rauchen, auch mit KERS wenn ich vor jeder Kehre richtig den Stempel reinhaue! Wenn bei Herrn Bloch die Bremsen "kalt" waren dann war er meiner Meinung nach gemächlich Bergab unterwegs. Auf alle fälle sinkt die Siedetemperatur mit Feuchtigkeit extrem ab, aber bei 0,4% wurde ich Persönlich auch nicht wechseln wobei MG und andere Hersteller einen Wechselturnus von 2 Jahren vorschreiben.


    Btw., was hat das mit "alter" Meister zu tun? Da fühl ich mich ja gleich angesprochen! :D

    PV: 18,150 kWp
    Speicher: BYD - 11.04 kWh
    Steuerung: Sunny Home Manager 2.0
    Wechselrichter: Sunny Boy Storage 3.7, Sunny Tripower 15000TL-30

    Heizschwert: AC ELWA-E, 3000W

    Ladestation: SMA EV CHARGER 22 + BMW Flexible Fast Charger 2.0 3,6kW


    Fahrzeug: MG5 Luxury, EZ 09/22, Ausstellungsfahrzeug, Kauf 02/2024

  • Bremsflüssigkeit DOT3/DOT4/DOT5.1 ist halt eine uralte Form der hydraulischen Kraftübertragung. Bis heute hält man an dieser hygroskopischen Flüssigkeit fest, obwohl es sicher möglich wäre, hier Innovationen zu entwickeln, die nicht hygroskopisch sind und trotzdem nicht brennen. Vorzeitig entsorgte Bremsflüssigkeit stellt auch eine unnötige Umweltbelastung dar. Deshalb bin ich kein Freund von turnusmäßigen Austauschvorschriften, nur weil es der Kalender so vorschreibt. Da sollten Werkstätten auch ihre Verantwortung sehen und Verschleißteile auch erst bei Erreichen eines Verschleißgrades ersetzen. Es gibt dafür Messtechniken. DOT 4 ist erst oberhalb von 2% Wasseranteil verbraucht, und dieser Wert gilt vornehmlich für Verbrenner. Beim E Auto sind Bremsteile viel weniger belastet. Der MG5 hat große, innenbelüftete Bremsscheiben, die für einen Verbrennerbetrieb dimensioniert waren. Insofern hat der MG5 enorm große Bremsleistungsreserven. Wenn einem damit ein Werkstattmeister noch Bremsangst suggerieren will, muss ich das weg lächeln. Ich mag es nicht besonders, als Kunde nicht ernst genommen zu werden. Für ein technisches Gespräch auf Augenhöhe stehe ich jederzeit zur Verfügung. Wenn es aber nur um die Kasse der Werkstatt geht, fällt das schnell auf.

    Man sollte vielleicht mal darüber nachdenken, beim E- Auto auf Edelstahlbremsscheiben umzusteigen. Denn die haben dann nicht das Rostproblem der Graugussscheiben und könnten fast ein Autoleben lang halten. Beim Fahrrad geht das doch auch. BTW: der Stundenverrechnungssatz bei DACIA/Renault lag zuletzt, je nach Fachgebiet, bei 202- bis 232€/h netto. Das ist mehr als bei MB und BMW. Wo jetzt MG exakt liegt, muss ich noch rausfinden. Aber sicher nicht bei 90€/h.

    J.

  • Hilft ja nix und da wird sich auch so schnell nix ändern!


    Meine beiden MG Werkstätten haben einen Stundensatz von ~150€

    Aber egal, regt Euch nicht so auf dann Lebt Ihr länger 8o

    PV: 18,150 kWp
    Speicher: BYD - 11.04 kWh
    Steuerung: Sunny Home Manager 2.0
    Wechselrichter: Sunny Boy Storage 3.7, Sunny Tripower 15000TL-30

    Heizschwert: AC ELWA-E, 3000W

    Ladestation: SMA EV CHARGER 22 + BMW Flexible Fast Charger 2.0 3,6kW


    Fahrzeug: MG5 Luxury, EZ 09/22, Ausstellungsfahrzeug, Kauf 02/2024

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